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Der Geschmack von Milse: Alles über unseren Frühtracht-Raps Honig 🐝🌸

Frühtracht -aps Honig

Wenn die Tage im Bielefelder Nordosten länger werden und die Sonne die Johannisbachaue in ein sanftes Licht taucht, beginnt für uns in der Imkerei Blum die spannendste Zeit des Jahres. Es ist die Zeit der ersten Ernte, des ersten flüssigen Goldes, das den gesamten Frühling unserer Region in sich trägt.

Suchen Sie nach einem authentischen, regionalen Honig aus Bielefeld? Dann möchten wir Sie heute mitnehmen auf eine Entdeckungsreise durch unsere Nachbarschaft – von den gepflegten Gärten in Milse bis hinunter in die blühende Auenlandschaft.


Woher kommt unser Honig? Ein Gruß aus der Johannisbachaue

Milse ist mehr als nur ein Vorort im Nordosten von Bielefeld. Für unsere Bienen ist es ein wahres Schlaraffenland. Einer unserer wertvollsten Standorte für die Bienenstöcke liegt direkt an der Johannisbachaue.

Dieses Gebiet ist die „grüne Lunge“ unserer direkten Umgebung. Hier finden die Bienen eine unglaubliche Vielfalt, die man später in jedem Löffel Honig schmeckt. Während man oben im Wohngebiet die ersten Krokusse in den Vorgärten bewundert, summt es unten in der Aue bereits in den Weidenkätzchen und Erlen. Diese Mischung aus naturbelassener Auenlandschaft und den Obstbäumen der Milsener Gärten macht unsere Frühtracht so einzigartig.


Was genau ist „Frühtracht“? Das Buffet der Erstblüher

In der Imkerei bezeichnen wir als „Tracht“ das gesamte Nahrungsangebot, das den Bienen zur Verfügung steht. Die Frühtracht ist dabei das erste große Festmahl nach dem Winter. Es ist eine Komposition aus allem, was im April und Mai in und um Bielefeld blüht:

  • Obstblüte: Kirsch- und Apfelbäume sind die Hauptdarsteller. Sie geben dem Honig eine feine, fruchtige Note.

  • Ahorne und Rosskastanien: Diese prächtigen Bäume liefern reichlich Nektar und sorgen für eine wunderbare Tiefe im Geschmack.

  • Wild- und Gartenblumen: Ob das kräftige Gelb des Löwenzahns oder die ersten Blüten in den Gärten – alles trägt zum Aroma bei.

    Frühtracht-Raps in Wabe

Wenn die Natur den Takt ändert: Warum Raps und Frühtracht heute „Hand in Hand“ gehen


Früher war in der Imkerei alles streng getrennt: Erst kam die Obstblüte (die Frühtracht), dann kehrte kurz Ruhe ein, und erst danach leuchteten die Rapsfelder knallgelb. Man konnte fast die Uhr danach stellen.

Doch wer in Bielefeld aufmerksam das Wetter beobachtet, merkt: Die Natur hat ihren Rhythmus verändert. Durch die milderen Frühjahre und die oft sprunghaften Temperaturanstiege blüht heute oft alles gleichzeitig. Wenn der Raps auf den Feldern rund um Milse sein gelbes Kleid anlegt, stehen oft auch noch die Apfelbäume in voller Pracht.

Unsere Bienen unterscheiden da nicht – sie fliegen dorthin, wo es am süßesten duftet. Deshalb ist unser Frühjahrshonig meist eine Frühtracht mit Rapsanteil. Das ist kein Makel, sondern ein ehrliches Abbild unserer aktuellen Natur: Ein „Best-of“ des Bielefelder Frühlings, bei dem sich die Spritzigkeit der Obstblüte mit der sanften Milde des Rapses vermischt.

Biene auf Raps

Gibt es auch noch „reinen“ Rapshonig?

Ja, den gibt es weiterhin! Für alle Liebhaber des sortenreinen, fast weißen Honigs wandern wir mit einem Teil unserer Völker gezielt große Rapsfelder an. Dort dominieren die gelben Blüten so stark, dass die Bienen kaum etwas anderes sammeln. Aber die „Frühtracht aus Milse“ bleibt unser Geheimtipp für alle, die die volle aromatische Vielfalt der Johannisbachaue auf dem Brötchen haben wollen.


Handarbeit und Qualität: Vom Stock ins Glas

Was macht unseren Honig so besonders? Es ist die Kombination aus der Arbeit der Bienen und unserer sorgfältigen Verarbeitung.


Die Textur: Cremig wie weiche Butter

Haben Sie sich schon mal gewundert, warum dieser Honig so herrlich hell und streichzart ist? Das liegt am hohen Traubenzuckeranteil des Rapses. Dieser sorgt dafür, dass der Honig sehr schnell fest wird. Damit er aber nicht hart wie Stein wird, rühren wir ihn in der Imkerei Blum über mehrere Tage hinweg ganz geduldig und schonend „kalt“. Das Ergebnis? Ein Honig, der auf der Zunge schmilzt wie Samt.


Ehrliches Handwerk

Ein wichtiges Thema ist die Reinheit. Unser Honig wird nach dem Schleudern sorgfältig gesiebt und gefiltert, um Wachsteilchen aus den Waben zu entfernen. Was wir jedoch niemals tun: den Honig erhitzen. So bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe, Enzyme und der natürliche Pollenanteil erhalten. Es ist ein lebendiges Naturprodukt.


Vorfreude: Wann gibt es den neuen Frühtracht-Raps Honig?

Die Natur lässt sich nicht hetzen, und das ist auch gut so. Die erste Ernte des Jahres braucht ihre Zeit, damit die Bienen den Nektar perfekt reifen lassen können.


👉 In der Regel ist unsere neue Frühtracht mit Raps ab Ende Mai oder Anfang Juni für Sie verfügbar.


Es ist jedes Jahr ein spannendes Warten: Wie wird das Aroma dieses Jahr sein? Welche Blüte war besonders stark? Markieren Sie sich den Termin schon einmal im Kalender – die erste frische Ernte ist immer am schnellsten vergriffen!


Warum regionaler Honig aus Bielefeld die beste Wahl ist

Wenn Sie Honig bei uns kaufen, unterstützen Sie weit mehr als nur ein lokales Familienunternehmen:

  1. Bestäubung vor Ort: Unsere Bienen sorgen dafür, dass die Obstbäume in Milse und die Wildpflanzen in der Johannisbachaue Früchte tragen.

  2. Kurze Wege: Unser Honig reist nicht um die Welt. Er wird hier geerntet, hier verarbeitet und hier genossen.

  3. Transparenz: Sie wissen genau, wo die Bienenkästen stehen.


Holen Sie sich den Frühling nach Hause! Ob für das ausgiebige Sonntagsfrühstück oder einfach pur vom Löffel – unser Frühtracht-Raps-Honig bringt Ihnen das Leuchten der Johannisbachaue direkt auf den Tisch.


Frühtracht Raps Honig
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